<

Wenn die Zeit des Abschieds naht…

                                                                                                                             

Unsere Tiere sind unsere besten Freunde, Seelentröster und Lebensbegleiter. Sie sind eng mit uns verbunden und gehen mit uns gemeinsam durch dick und dünn. Wir genießen die gemeinsame Zeit und vermeiden es, an später zu denken. Doch irgendwann, hoffentlich eher später als früher, müssen wir uns mit einem unschönen Thema beschäftigen: dem Tod des geliebten Vierbeiners.

 

Durch meine langjährige Tätigkeit als Tierheilpraktikerin habe ich die unterschiedlichsten Geschichten von Besitzern bezüglich des Umgangs mit dem sterbenden Tier gehört. Jeder geht anders damit um und das ist auch legitim.
Was jedoch den allermeisten Besitzern an die Nieren geht, ist die Entscheidung, den besten Freund und Weggefährten einschläfern zu lassen oder lassen zu müssen.

Aus der Erfahrung heraus weiß ich, dass diese Entscheidung weitreichende Folgen für den Besitzer hat und ihn die Schuldgefühle teilweise ein Leben lang begleiten.

 

Dazu möchte ich dich gerne an zwei Beispielen aus der Praxis teilhaben lassen:

 

Eine Teilnehmerin des Tierkommunikationskurses kam mit dem Wunsch in das Seminar, noch einmal mit ihrer Hündin, die bereits seit über 20 Jahren tot war, sprechen zu können. Ich spürte, wie wesentlich ihr dieses Bedürfnis war und fragte sie, warum ihr diese Kommunikation so wichtig sei. Sie dachte kurz nach und brach dann in Tränen aus. Sie erzählte, dass die Hündin sehr alt gewesen sei und seit Welpenalter ihre Begleiterin. Da die Besitzerin zu der Zeit noch sehr jung gewesen sei und die Hündin diverse Gebrechen hatte, habe sie sich „dazu hinreißen“ lassen, das Tier einschläfern zu lassen, obwohl sie es eigentlich nicht wollte. Sie fühlte sich schuldig am Tod ihres geliebten Vierbeiners, fast so, als habe sie das Tier umgebracht. Diese Schuld ließ sie über die Jahre nicht los. Sie hatte sich zwar immer wieder Hunde angeschafft, berichtete jedoch, dass sie die Verbindung nie so tief werden lassen konnte, wie mit der alten Hündin. Sie hatte sich ein Schutzschild gebaut, damit sie nicht noch einmal über Leben oder Tod eines geliebten Tieres entscheiden musste. Im Seminar kam mir der Impuls, die tote Hündin in einer Systemischen Tieraufstellung noch einmal „lebendig“ werden zu lassen, damit die Teilnehmerin sich vom Seelenzustand des Tieres überzeugen konnte. Die Hündin erklärte ihrer ehemaligen Besitzerin: „Mir geht es gut. Ich bin dir nicht böse. Du hast aus Liebe gehandelt. Und alles, was aus Liebe getan wird, ist richtig. Vergib dir, und akzeptiere, was war!“ Die Teilnehmerin brach daraufhin in Tränen der Erleichterung aus.

Wochen später berichtete sie mir, dass sich ihr Leben von Grund auf verändert hatte. Sie fühlte eine nie gekannte Leichtigkeit in sich und konnte zu dem neuen Hund eine engere und tiefere Verbindung aufbauen. Sie dachte nicht mehr mit Schrecken und Schuldgefühlen an ihre alte Hündin zurück, sondern voller Liebe.

 

Ein Herr, mit dessen Hund ich schon Jahre vorher einmal kommuniziert hatte, bat mich, noch einmal mit diesem zu sprechen. Dem Tier ging es körperlich nicht gut und er hatte mit 15 Jahren bereits ein stattliches Alter erreicht. Der Tierarzt hatte Veränderungen im Darm festgestellt und der Rüde hatte das Fressen nahezu eingestellt. Der Besitzer war sich unschlüssig, was er tun sollte. Drei Optionen standen ihm zur Verfügung: eine OP mit ungewissem Ausgang, Euthanasie oder abzuwarten, bis der Hund von alleine starb. Der Mann wollte sich nicht festlegen, sondern seinem Vierbeiner selbst die Entscheidung überlassen. Er sagte zu mir: „Das bin ich meinem treuen Freund schuldig. Ich möchte einfach nicht, dass er leidet. Das hat er nicht verdient.“

Der Hund erklärte in der Kommunikation: „Mir geht es gut. Es ist ok, dass ich diese Welt bald verlasse. Ich möchte jedoch den Prozess ganz bewusst erleben, gemeinsam mit meinem Herrchen. Ich möchte selbst entscheiden, wann es soweit ist und wann ich gehe.“ Auf der einen Seite fiel dem Mann ein Stein vom Herzen, da sein treuer Freund selbst entschieden hatte. Auf der anderen Seite hatte er Angst, die Situation allein durchzustehen, ohne zu wissen, wie lange der Sterbeprozess dauert und hilflos zusehen zu müssen, wie der Hund weniger und nach und nach immer schwächer wurde. Ich bot ihm an, den Hund mit energetischen Heilsitzungen zu begleiten. Durch die Heilsitzungen fällt es dem Tier leichter, sich zu verabschieden und dem Besitzer hilft es dabei, die geliebte Fellnase  loszulassen. In der dritten Heilsitzung passierte etwas sehr Spannendes: Der Hund entschied sich, die für ihn gedachte Heilenergie an sein Herrchen zu senden. Er selbst war in diesem Moment mit sich und der Welt im Reinen und bereit, zu gehen. Ich hatte das Bild im Kopf, dass Hund und Herrchen kuschelnd auf der Couch saßen und eine Symbiose miteinander eingingen. Die Liebe zueinander war so stark, dass die beiden eins waren. Kurz darauf starb der Hund.

Der Besitzer gab mir eine Rückmeldung, die mich zu Tränen rührte. Er hatte in der Zeit, in der ich seinen Hund behandelte, meditiert. In der Meditation lagen er und sein geliebter Vierbeiner eng aneinander gekuschelt nebeneinander. Der Hund sah ihm in die Augen und schleckte ihm liebevoll über das Gesicht. Dann begann er zu leuchten.

Der Hund hatte demnach über die Heilbehandlung einen Zugang zu seinem Herrchen bekommen, der es diesem ermöglichte, Frieden mit dem Unumstößlichen zu schließen und den Hund in Liebe und Dankbarkeit gehen zu lassen. „Dieses Erlebnis war für mich ein großes Geschenk und ich konnte loslassen.“

 

Die zwei Beispiele verdeutlichen, wie unterschiedlich sowohl das Tier als auch sein Besitzer mit dem Tod umgehen. Sie zeigen jedoch auch die Möglichkeiten, sich auf den Tag des Abschiedes vorzubereiten und auch diese Zeit bewusst miteinander zu teilen.

Über eine Tierkommunikation haben Sie nicht nur die Chance, dem Tier die Entscheidung selbst zu überlassen, sondern Sie können Fragen stellen, die Ihnen auf der Seele brennen oder eine Botschaft übermitteln lassen.

 

Je nachdem, wofür sich Ihr Tier entscheidet, begleite ich Sie und ihren Liebling gerne liebevoll auf dem Weg.

 

Genießen Sie die gemeinsame Zeit und das gemeinsame Erleben. Denn was man im Herzen trägt, gerät niemals in Vergessenheit!

 

Ihre Katja Schindhelm

 

Eine kleine wahre Geschichte...

 

Es wurde, vor gar nicht allzu langer Zeit, zu Beginn des Sommers, ein Küken geboren. Dieses kleine Wesen war der ganze Stolz seiner Eltern,  wurde gehegt und gepflegt und behütet.

Doch leider konnte diese Liebe nicht vor der Realität des Alltags schützen. Eines Tages nahm der Fuchs die Mutter des Kükens zu sich und das kleine Wesen musste deren Tod verkraften.

Der Hahn nahm seine Aufgabe als Vater sehr ernst und nahm sich ganz bewusst und liebevoll dem Kleinen an. Er versuchte, Vater und Mutter gleichzeitig zu sein und gab dem Küken seine ganze Liebe, die er im Herzen trug.

Doch nicht lange darauf holte der Fuchs auch den stolzen Hahn und das kleine Küken war ganz einsam und traurig.

Tapfer versuchte es nun, ganz alleine durch's Leben zu gehen. Sehr schnell wurde dem kleinen Wesen jedoch klar, dass von überall her Gefahren lauern und es alleine sehr einsam ist. Also beschloss das Küken, sich Freunde zu suchen, die es liebevoll aufnehmen und beschützen sollten. Und es hatte auch schon eine Idee, wer seine Freunde werden sollten...

Das Küken hatte schon länger drei große, schwarze Fellkugeln beobachtet, die freudig und lebenslustig gemeinsam über die Wiese tollten und ihre Zeit liebevoll miteinander verbrachten. Also beschloss das Huhn, sich dieser Gruppe zu nähern und Freundschaft mit ihnen zu schließen.

Am Anfang waren die Fellkugeln nicht so begeistert, da das Huhn weder die gleiche Sprache sprach, noch das Aussehen eines Schafes hatte.

Als das kleine Huhn jedoch seine Geschichte erzählte wurden die drei ganz traurig und nachdenklich und beschlossen, von nun an liebevoll auf das Kleine aufzupassen.

Das Huhn teilte ab diesem Moment sein Leben mit den drei Wollkugeln und lernte, wieder glücklich zu sein. Gut, das Huhn verstand nicht, warum die Schafe nicht nach Futter scharrten und regelmäßig kauten, obwohl sie gar nichts fraßen.

Aber es machte ihm nichts aus. Hauptsache, es war nicht allein und wurde geliebt.

So kam es, dass das kleine Huhn immer in der Nähe der Schafe zu finden war und manchmal sogar wie ein Reiter im Fell der kleinen Wollkugel sitzen durfte.

Und gemeinsam mit den Schafen durfte das Huhn nach einiger Zeit in ein neues Zuhause einziehen. Das war eine Aufregung!

Das Huhn, das Menschen bisher nur aus der Ferne kannte, wurde gefangen und in einen Käfig gesperrt. Ohne seine Freunde! Wieder ganz alleine! Die Angst kroch hoch und all sein Gackern konnte die Situation nicht ändern.

Da ertönte die freundliche Stimme einer Frau. Diese erklärte dem Huhn: "Ich tue Dir nichts. Wir fahren jetzt gemeinsam in unser neues Zuhause und dann bist Du wieder frei. Dort kannst Du gemeinsam mit den Schafen Deine neue Heimat entdecken. Wie möchtest Du denn heißen?"

Die sanfte Stimme beruhigte das Huhn und die Angst wich. Voller Vorfreude sagte es: "Eugenia"

So etwas kannte das Küken bisher nicht. Ein eigener Name!  Und noch dazu einer, den es sich selbst aussuchen durfte.

Begeistert und zufrieden erzählte Eugenia gleich nach der Ankunft im neuen zuhause ihren wolligen Freunden  gackernd von ihrem Erlebnis. Voller Freude und Lebenslust erkundeten sie gemeinsam ihr neues Zuhause. Sie waren glücklich.

Allen war in diesem Moment bewusst, wie sehr sie einander liebten und wie sehr sie den engen Kontakt zu der Frau genossen.

Es gab nur eine kleine Sache, die es zu klären gab...

Wo sollte Eugenia schlafen? Sie hatte Angst, nachts von den Schafen erdrückt zu werden. Nach kurzer Überlegung hatte sie den perfekten Schlafplatz für sich gefunden. Die Heuraufe der Schafe! Dort war sie sicher. Ein Bett aus Heu war genau der richtige Platz für sie.

Eugenia und ihre wolligen Freunde lebten sich schnell in der neuen Umgebung ein und genossen das Zusammensein mit ihrer Menschin in vollen Zügen. Sie kam regelmäßig zum Kuscheln, hatte immer ein Lächeln im Gesicht, ein liebes Wort für alle und natürlich ein Leckerchen für jeden einzelnen.

So kam es, dass Eugenia immer zutraulicher und selbstbewusster wurde. Sogar vom Hund der Menschin ließ sie sich nicht 'unterdrücken', sondern zeigte ihm ganz deutlich, wer hier der Boss ist.

Eines Tages entdeckte Eugenia eine Fähigkeit an sich, die sie bisher noch nicht kannte. Sie öffnete ihren Schnabel und heraus kam ein zaghaftes "Kikerikie". Das gefiel ihr so gut, dass sie es gleich noch einmal wiederholte. Mit jedem Versuch wurde es lauter und klarer.

Die Menschin schaute etwas verwirrt drein, denn plötzlich war alles anders, als es schien:

Eugenia, das Huhn, das dachte, es sei ein Schaf, ist ein stolzer Hahn!

 

Und die Moral von der Geschichte: Manchmal ist alles anders als es scheint. Sei Du selbst und verfolge Deinen Weg, in Liebe zu Dir und in Liebe zu anderen Wesen. Lass alles geschehen und freue Dich über die kleinen Dinge im Leben, die nicht mit Geld zu bezahlen sind: Vertrauen, Freundschaft, Liebe und Dankbarkeit!

 

 

 

 

Gedanken für jeden Tag!

Loslassen

27. Jan. 2017
Kommentar hinzufügen

Neues

28. Juli 2016
Kommentar hinzufügen

Glücksmomente

27. Juni 2016
Kommentar hinzufügen

Meine Muse

24. Juni 2016
Kommentar hinzufügen

Lebensfreude

20. Juni 2016
Kommentar hinzufügen

Weitere Artikel anzeigen

Auragraf

15. Juni 2016
Kommentar hinzufügen

Steine

13. Juni 2016
Kommentar hinzufügen

In den Tag...

8. Juni 2016
Kommentar hinzufügen

Veränderung

7. Juni 2016
Kommentar hinzufügen

Bänderarbeit

6. Juni 2016
Kommentar hinzufügen

Grenzen

1. Juni 2016
Kommentar hinzufügen

Gedanken

30. Mai 2016
Kommentar hinzufügen

Wünsche und Träume

29. Mai 2016
Kommentar hinzufügen

Das innere Feuer

25. Mai 2016
Kommentar hinzufügen

Zeit...

24. Mai 2016
Kommentar hinzufügen

Ich

23. Mai 2016
Kommentar hinzufügen

Meine Pferde

22. Mai 2016
Kommentar hinzufügen

Mein Herz...

20. Mai 2016
Kommentar hinzufügen

Tagträume

19. Mai 2016
Kommentar hinzufügen

Einmal wieder Kind sein...

18. Mai 2016
Kommentar hinzufügen

Mein Angebot an Euch...

13. Mai 2016
Kommentar hinzufügen

Sonnenschein

11. Mai 2016
Kommentar hinzufügen

Ein besonderer Tag...

10. Mai 2016
Kommentar hinzufügen

Lange nichts gehört von mir...

23. Apr. 2016
Kommentar hinzufügen

Sauer macht lustig? Teil 2

22. Sep. 2015
Kommentar hinzufügen

Macht sauer lustig?

16. Sep. 2015
Kommentar hinzufügen

Arthrose

9. Sep. 2015
Kommentar hinzufügen

Kissing spines

5. Sep. 2015
Kommentar hinzufügen

Hufrehe Teil 2

28. Aug. 2015
Kommentar hinzufügen

Die Hufrehe

27. Aug. 2015
Kommentar hinzufügen

Lahmheit beim Pferd

22. Aug. 2015
Kommentar hinzufügen

Weitere Gedanken zur Hoöopathie

21. Aug. 2015
Kommentar hinzufügen

Samuel Hahnemann - Begründer der Homöopathie

20. Aug. 2015
Kommentar hinzufügen

Die Homöopathie

18. Aug. 2015
Kommentar hinzufügen

Der Hirudo medicinalis

15. Aug. 2015
Kommentar hinzufügen

Wie funktioniert Tierkommunikation?

10. Aug. 2015
Kommentar hinzufügen

Der erste Volltreffer...

5. Aug. 2015
Kommentar hinzufügen

Tierkommunikation - funktioniert das wirklich?

4. Aug. 2015
Kommentar hinzufügen

Der Weg zur Tierheilpraktikerin

29. Juli 2015
Kommentar hinzufügen

Terminvereinbarung


Schindhelm Katja
LebenskraftWerkerin - Heilsame Wege für Mensch und Tier
 

0160-6086936

tierheilpraxis.schindhelm@gmx.de

oder nutze unser Kontaktformular.

Druckversion Druckversion | Sitemap
© Katja Schindhelm LebenskraftWerkerin - Heilsame Wege für Mensch und Tier