Eine kleine wahre Geschichte...

 

Es wurde, vor gar nicht allzu langer Zeit, zu Beginn des Sommers, ein Küken geboren. Dieses kleine Wesen war der ganze Stolz seiner Eltern,  wurde gehegt und gepflegt und behütet.

Doch leider konnte diese Liebe nicht vor der Realität des Alltags schützen. Eines Tages nahm der Fuchs die Mutter des Kükens zu sich und das kleine Wesen musste deren Tod verkraften.

Der Hahn nahm seine Aufgabe als Vater sehr ernst und nahm sich ganz bewusst und liebevoll dem Kleinen an. Er versuchte, Vater und Mutter gleichzeitig zu sein und gab dem Küken seine ganze Liebe, die er im Herzen trug.

Doch nicht lange darauf holte der Fuchs auch den stolzen Hahn und das kleine Küken war ganz einsam und traurig.

Tapfer versuchte es nun, ganz alleine durch's Leben zu gehen. Sehr schnell wurde dem kleinen Wesen jedoch klar, dass von überall her Gefahren lauern und es alleine sehr einsam ist. Also beschloss das Küken, sich Freunde zu suchen, die es liebevoll aufnehmen und beschützen sollten. Und es hatte auch schon eine Idee, wer seine Freunde werden sollten...

Das Küken hatte schon länger drei große, schwarze Fellkugeln beobachtet, die freudig und lebenslustig gemeinsam über die Wiese tollten und ihre Zeit liebevoll miteinander verbrachten. Also beschloss das Huhn, sich dieser Gruppe zu nähern und Freundschaft mit ihnen zu schließen.

Am Anfang waren die Fellkugeln nicht so begeistert, da das Huhn weder die gleiche Sprache sprach, noch das Aussehen eines Schafes hatte.

Als das kleine Huhn jedoch seine Geschichte erzählte wurden die drei ganz traurig und nachdenklich und beschlossen, von nun an liebevoll auf das Kleine aufzupassen.

Das Huhn teilte ab diesem Moment sein Leben mit den drei Wollkugeln und lernte, wieder glücklich zu sein. Gut, das Huhn verstand nicht, warum die Schafe nicht nach Futter scharrten und regelmäßig kauten, obwohl sie gar nichts fraßen.

Aber es machte ihm nichts aus. Hauptsache, es war nicht allein und wurde geliebt.

So kam es, dass das kleine Huhn immer in der Nähe der Schafe zu finden war und manchmal sogar wie ein Reiter im Fell der kleinen Wollkugel sitzen durfte.

Und gemeinsam mit den Schafen durfte das Huhn nach einiger Zeit in ein neues Zuhause einziehen. Das war eine Aufregung!

Das Huhn, das Menschen bisher nur aus der Ferne kannte, wurde gefangen und in einen Käfig gesperrt. Ohne seine Freunde! Wieder ganz alleine! Die Angst kroch hoch und all sein Gackern konnte die Situation nicht ändern.

Da ertönte die freundliche Stimme einer Frau. Diese erklärte dem Huhn: "Ich tue Dir nichts. Wir fahren jetzt gemeinsam in unser neues Zuhause und dann bist Du wieder frei. Dort kannst Du gemeinsam mit den Schafen Deine neue Heimat entdecken. Wie möchtest Du denn heißen?"

Die sanfte Stimme beruhigte das Huhn und die Angst wich. Voller Vorfreude sagte es: "Eugenia"

So etwas kannte das Küken bisher nicht. Ein eigener Name!  Und noch dazu einer, den es sich selbst aussuchen durfte.

Begeistert und zufrieden erzählte Eugenia gleich nach der Ankunft im neuen zuhause ihren wolligen Freunden  gackernd von ihrem Erlebnis. Voller Freude und Lebenslust erkundeten sie gemeinsam ihr neues Zuhause. Sie waren glücklich.

Allen war in diesem Moment bewusst, wie sehr sie einander liebten und wie sehr sie den engen Kontakt zu der Frau genossen.

Es gab nur eine kleine Sache, die es zu klären gab...

Wo sollte Eugenia schlafen? Sie hatte Angst, nachts von den Schafen erdrückt zu werden. Nach kurzer Überlegung hatte sie den perfekten Schlafplatz für sich gefunden. Die Heuraufe der Schafe! Dort war sie sicher. Ein Bett aus Heu war genau der richtige Platz für sie.

Eugenia und ihre wolligen Freunde lebten sich schnell in der neuen Umgebung ein und genossen das Zusammensein mit ihrer Menschin in vollen Zügen. Sie kam regelmäßig zum Kuscheln, hatte immer ein Lächeln im Gesicht, ein liebes Wort für alle und natürlich ein Leckerchen für jeden einzelnen.

So kam es, dass Eugenia immer zutraulicher und selbstbewusster wurde. Sogar vom Hund der Menschin ließ sie sich nicht 'unterdrücken', sondern zeigte ihm ganz deutlich, wer hier der Boss ist.

Eines Tages entdeckte Eugenia eine Fähigkeit an sich, die sie bisher noch nicht kannte. Sie öffnete ihren Schnabel und heraus kam ein zaghaftes "Kikerikie". Das gefiel ihr so gut, dass sie es gleich noch einmal wiederholte. Mit jedem Versuch wurde es lauter und klarer.

Die Menschin schaute etwas verwirrt drein, denn plötzlich war alles anders, als es schien:

Eugenia, das Huhn, das dachte, es sei ein Schaf, ist ein stolzer Hahn!

 

Und die Moral von der Geschichte: Manchmal ist alles anders als es scheint. Sei Du selbst und verfolge Deinen Weg, in Liebe zu Dir und in Liebe zu anderen Wesen. Lass alles geschehen und freue Dich über die kleinen Dinge im Leben, die nicht mit Geld zu bezahlen sind: Vertrauen, Freundschaft, Liebe und Dankbarkeit!

 

 

 

 

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